Standortbezogenes Förderkonzept der NMS Bärnbach

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Beschreibung des Grundkonzepts

Der Fachlehrer entscheidet, welches Kind Förderbedarf hat.
Desweiteren  informiert der Fachlehrer den Förderlehrer über die Leistungsdefizite des Schülers. Damit kann der Förderlehrer auf die individuellen Schwächen des Kindes eingehen und geeignete Förderstrategien entwickeln.
Ein regelmäßiges Feedback über die erfolgten Lernfortschritte ist notwendig; an einer Leistungssteigerung, an einer Verbesserung der Noten, an einer Verhinderung von Leistungsabfall kann man ablesen, ob der Förderunterricht erfolgreich ist.
Die Lehrkräfte in diesem System werden als Bezugspersonen empfunden, es findet keine notengebende Leistungskontrolle statt, der Leistungsdruck entfällt und damit kann sich der Schüler in seinem Leistungsniveau entfalten.

Definition

Der Förderunterricht impliziert an der NMS Bärnbach sowohl die Aspekte des Stützens als auch des Förderns.

  • er soll den Schülern Kompetenzen vermitteln, um negative Beurteilungen zu vermeiden.
  • er bietet leistungschwächeren Schülern Übungsmöglichkeiten, um Defizite zu beheben und um einen drohenden Leistungsabfall zu verhindern.
  • er fordert jene Schüler, die aufgrund ihres Leistungszuwachses in ein nächst höheres Niveau aufsteigen wollen, um den Übertritt in weiterführende Schulen nach der 4. Klasse zu ermöglichen.

Zeitlicher Rahmen des Förderunterrichts
Seit dem Schuljahr 2010/2011 erfolgt Fördern und Stützen in der NMS im Rahmen der Freiarbeit. Die während der Freiarbeit eingesetzten Lehrer arbeiten mit einzelnen Schülern, wenn sich Lerndefizite zeigen; sie fördern aber auch im Sinne der Individualisierung besondere Begabungen durch Zusatzangebote.

Schwerpunkte des Förderunterrichts

  • Schulbegleitende fachliche Unterstützung und Förderung in den Unterrichtsfächern Deutsch, Englisch und Mathematik.
  • Integrierter oder blockweise durchgeführter Förderunterricht in Bezug auf spezifische individuelle Fehlerquellen.
  • Kooperation zwischen Klassenlehrer und Förderlehrer und ständige Rückmeldung über Leistungsfortschritte.
  • Möglichst kleine Schülergruppen (6-8 Schüler) um eine optimale Unterstützung zu gewährleisten.

Individuelles Förderkonzept
Förderung durch Individualisierung sollte im Unterricht generell angestrebt werden. Im Rahmen des Frühwarnsystems werden verstärkt die Eltern der betroffenen Kinder in die Überlegungen der Fachlehrer einbezogen, um hier Lernstrategien zu entwickeln, die der Schüler/in auch zu Hause anwenden kann.

Die Lesezeit
Seit dem Schuljahr 2009/2010 gibt es an der Hauptschule Bärnbach die zehnminütige Lesezeit.